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Mieten sinken – aber nicht überall in der Schweiz

Pressemitteilung -

Mieten sinken – aber nicht überall in der Schweiz

Gute Nachrichten für Mieter: Wer aktuell nach einer Wohnung sucht, darf mit einer leichten Budgetentlastung rechnen. Dies gilt jedoch nicht für die ganze Schweiz. In der Genferseeregion und besonders in Zürich müssen Wohnungssuchende steigende Mietpreise in Kauf nehmen, wie der Swiss Real Estate Offer Index zeigt.

Neben dem lang ersehnten Frühlingsbeginn brachte der März auch eine leichte Reduktion der Mieten. Die in Inseraten ausgeschriebenen Preise sind im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Kurzfristig zeigt sich die Entwicklung also vorteilhaft für jene rund 60 Prozent der Landesbevölkerung, die zur Miete leben. Wie aber sieht es längerfristig aus? Über die vergangenen 12 Monate mussten Wohnungssuchende mit einem Aufschlag der Mietpreise von 0,6 Prozent rechnen. Dies zeigen die neusten Daten des Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

Mietpreise und -entwicklung unterscheiden sich je nach Region stark von den landesweiten Durchschnittswerten. So müssen Mieter, die nach einer neuen Wohnung suchen, in den bevölkerungsreichsten und teuersten Landesteilen im März weitere Erhöhungen in Kauf nehmen: In der Genferseeregion sind die Mieten um 0,2 Prozent gestiegen, in der Grossregion Zürich sogar um 0,9 Prozent. Zunahmen zeigen sich auch in der Nordwestschweiz (0,3 Prozent), in der Ostschweiz (0,2 Prozent) und im Tessin (1,9 Prozent). In der Zentralschweiz sind die Mietpreise hingegen um 1,2 Prozent gesunken. «Die Entwicklung der Mietpreise in der Genferseeregion und in Zürich lässt somit aktuell nicht auf eine Stadtflucht aufgrund der Corona-Pandemie schliessen», so Martin Waeber, Managing Director von Immoscout24.

Wohneigentum: Einfamilienhäuser mit erneutem Preisschub

Eine gegenläufige Entwicklung zeigt sich im März bei den Verkaufsangeboten von Wohneigentum. Einfamilienhäuser wurden zu 1,0 Prozent höheren Preisen ausgeschrieben als im Vormonat. Die Anbieter von Einfamilienhäusern rechnen also damit, dass der coronabedingte Wunsch nach einem eigenen Haus im Grünen weiterhin ungebrochen bleibt. Noch deutlicher zeigt sich die Entwicklung über die vergangenen 12 Monate mit einem rekordverdächtigen Preiszuwachs von 7,2 Prozent.

Demgegenüber bringt der März eine Entlastung für jene Kaufinteressierten, die Stockwerkeigentum erwerben möchten. Die inserierten Preise sind um 0,4 Prozent gesunken. Über die letzten 12 Monate zeigt sich die Entwicklung mit einem Plus von 3,0 Prozent verhältnismässig moderat.

Der Swiss Real Estate Offer Index wird auf den Webseiten von ImmoScout24 und der IAZI AG publiziert.

www.immoscout24.ch/immobilienindex

www.iazi.ch/angebotsindizes

Detaillierte Informationen und Statistiken zur schweizweiten Entwicklung und zu den Entwicklungen in den verschiedenen Grossregionen finden sich im Downloadbereich.

Mietangebote ganze Schweiz (CHF/m2pro Jahr)


01.03.2021

31.03.2021

Veränderung

in %

Monat

261.1

260.1

-1.0

-0.4%


31.03.2020

31.03.2021

Veränderung

in %

Jahr

258.4

260.1

1.6

0.6%

Kaufangebote Einfamilienhäuser ganze Schweiz (CHF/m2)


01.03.2021

31.03.2021

Veränderung

in %

Monat

6'786.4

6'857.0

70.6

1.0%


31.03.2020

31.03.2021

Veränderung

in %

Jahr

6'398.5

6'857.0

458.5

7.2%

Kaufangebote Eigentumswohnungen ganze Schweiz (CHF/m2)

01.03.2021

31.03.2021

Veränderung

in %

Monat

7'617.3

7'587.4

-29.8

-0.4%

31.03.2020

31.03.2021

Veränderung

in %

Jahr

7'366.1

7'587.4

221.3

3.0%


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Nadia Sawas

Nadia Sawas

Pressekontakt Corporate Communications Manager +41 31 744 12 46

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